Nimm mit 606.884 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Gorleben ist weiter im Topf möglicher Standorte für ein Endlager, obwohl der Salzstock dafür völlig ungeeignet ist. Die angekündigte "ergebnisoffene" Endlagersuche wird so zur Farce. Fordern Sie das Aus für Gorleben als Endlager!
Der Protest im Wendland gegen ein Endlager in Gorleben war schon immer kreativ. Am Samstag, den 28. April, fand am Bergwerk Gorleben eine ganz besondere Demonstration statt: Nach einer Kundgebung wurde das Gelände "kulturell umzingelt". Rund 3.000 Menschen zogen mit Musik, Lesungen, Jonglage und Gesang um das Bergwerk.
Fotos: Andreas Conradt, Karin Behr, Michaela Mügge / PubliXviewinG
Trotz Tschernobyl, Fukushima und dem deutschen Atomausstieg will die Bundesregierung an einer 1,3-Milliarden-Bürgschaft für das brasilianische AKW Angra 3 festhalten.
Am 26. und 27. April riefen deswegen hunderte Aktive von Campact und urgewald bei den an der Bürgschaftsvergabe beteiligten Ministerien an und protestierten so gegen die geplante Exportbürgschaft.
Auf anschauliche Weise demonstrierten wir am 24, April vor dem Umweltministerium, was hinter Röttgens Ankündigung einer Endlagersuche auf „weißer Landkarte“ steckt: Reine Rhetorik. Ein Röttgen-Double ließ einen "Atommüll-Ball" auf einer weißen Deutschlandkarte rollen - und der fiel immer wieder in das "Gorleben-Loch". Lesen Sie den Blogbeitrag!
Am 20.4. strahlte 3sat einen sehenswerten Beitrag über unsere Partnerorganisation urgewald und die geplante Hermes-Bürgschaft für den Bau des brasilianischen AKWs Angra aus.
Überall auf der Welt erinnerten Menschen heute an die Reaktorkatastrophe in Fukushima und forderten ein Ende der Atomkraft. Auch in Deutschland: In Hannover und Gronau, an den AKWs Brokdorf, Gundremmingen und Neckarwestheim sowie im Braunschweiger Land gingen 50.000 Menschen auf die Straße. Lesen Sie mehr in unserem Blog!
Fotos: Malte Därge und Bente Stachowske / PubliXviewing
Hier aus der Atomkraft aussteigen und anderswo einsteigen. Heute, am Freitag, 9.3. haben wir in Berlin mit einer Aktion vor dem Kanzleramt gegen diese skandalöse und schizophrene Politik der Bundesregierung protestiert. Neben dem Bau des brasilianischen AKWs Angra 3 will Merkel auch in Finnland und Großbritannien beim Bau neuer Reaktoren helfen.
Lesen Sie den Aktionsbericht!
Am 6. März unternahmen Bundeskanzlerin Merkel und Brasiliens Präsidentin Rousseff auf der Computermesse Cebit in Hannover einen Rundgang. Wir nutzten die Gelegenheit, um mit einem Flashmob auf die geplante 1,3-Milliarden-Bürgschaft der Bundesregierung zum Bau des brasilianischen AKWs Angra 3 hinzuweisen.
Auch am 1. März waren wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern zur Verhandlungsrunde über ein Endlagersuchgesetz vor Ort. Vor dem Umweltministerium übergaben wir Röttgens Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser unseren Appell gegen Gorleben als Endlager - und forderten mit einer Menschenkette lautstark das Aus für Gorleben. Lesen Sie unseren Aktionsbericht!
Die Verhandlungen zum "Endlagersuchgesetz" werden hinter verschlossenen Türen geführt - ohne jegliche Bürgerbeteiligung. Statt eines überstürzt zusammengebastelten Gesetzes braucht es ein Verfahren, das von Anfang an alle in der Endlagerfrage relevanten und engagierten Interessengruppen mit einbezieht. Lesen Sie die gemeinsame Erklärung der Umweltverbände zur Endlagersuche!
Passant/innen und Tourist/innen staunten nicht schlecht: Direkt vor dem Brandenburger Tor in Berlin entstand am 9. Februar ein großes gelbes X. Rund 150 Menschen formten das Symbol des Widerstands gegen ein Atommüll-Endlager in Gorleben. Anschließend zogen sie mit dutzenden Atommüllfässern vor das Umweltministerium - dort tagten die Bundesländer und Umweltminister Röttgen, um über die Endlagersuche zu beraten. Bilder von der Aktion waren u.a. bei ZDFheute und in den Tagesthemen zu sehen.
Lesen Sie unseren Aktionsbericht im Blog!
Trotz Fukushima will die schwarz-gelbe Bundesregierung mit Steuergeldern den Bau des brasilianischen AKW Angra 3 absichern. Obwohl der Reaktor in einem Erdbebengebiet direkt am Atlantik erbaut werden soll.
Fordern Sie den Stopp der Atom-Bürgschaft!
Auf den endgültigen Ausstieg sollen wir noch bis 2022 warten. Doch es gibt einen ganz einfachen Weg, den Ausstieg schon heute selbst in die Hand zu nehmen: Die Kampagne "Atomausstieg selber machen" informiert über echte Ökostromanbieter und zeigt den einfachen Weg zum Wechsel.
Der Termin wurde erst ganz kurzfristig bekannt gegeben - doch als sich Umweltminister Röttgen am 15.12. mit den Ländern zu Verhandlungen über die Endlagersuche traf, standen Campact-Aktive mit einem zehn Meter hohen leuchtenden X vor der Tür und forderten, Gorleben als Standort endlich aufzugeben. Lesen Sie unseren Blogbeitrag!
Ein Meer aus gelb-roten Fahnen mit der Anti-Atom-Sonne strömte am Samstag durch die Dannenberger Innenstadt und Umgebung. Insgesamt 23.000 Menschen nahmen an der Großdemonstration unter dem Motto "Gorleben soll leben - Stopp Castor!" teil. Mit dabei waren auch 452 Trecker der wendländischen Bauern. Sie forderten die Bundesregierung auf, den aktuellen Castor-Transports ins Zwischenlager Gorleben zu stoppen und Gorleben als Endlagerstandort endgültig auszuschließen. Schauen Sie sich die Fotos von der Demo an!
Vom 10. bis 23. November rollte unser eigener Castor in Originalgröße durch zehn Innenstädte. Die Tour endete in Berlin vor dem Umweltministerium, wo wir von Umweltminister Röttgen forderten: Kein Endlager im Salzstock Gorleben! Schauen Sie unser Video von der Castor-Tour!
Jetzt im Buchhandel: "Abschalten!" von Campact. Erfahren Sie, wie Energiekonzerne mit Tricks, Lügen und Halbwahrheiten die Atomenergie zu retten versuchen - selbst nach der Katastrophe von Fukushima. "Abschalten!" zeigt, dass ein schneller Ausstieg möglich ist! Mit vielen praktischen Tipps: Was wir selbst für den Atomausstieg tun können - einfach, konkret und pragmatisch. Fischer Taschenbuch, 432 Seiten, 9,99 Euro. Auch als E-Book erhältlich.
Die Kampagne "Wrack Ab" liefert mehr als genügend Argumente gegen Atomkraft. Trainieren Sie Ihre Argumentationsstärke online oder bestellen Sie die Broschüre mit 100 Guten Gründen gegen Atomkraft.
In unserem Webshop können Sie Ihr persönliches Anti-Atom-Shirt bestellen!
Mit unzähligen Aktionen und gemeinsam mit vielen anderen Akteuren haben wir in den vergangenen Monaten für das Ende der Atomkraft gestritten. Mit Erfolg: Sieben bis acht alte Meiler werden endgültig stillgelegt. Hier finden Sie einen Rückblick zu unseren Aktionen!
Wie selten zuvor hat es in den Jahren 2009 und 2010 einen derartig breit und massenhaft artikulierten Protest aus der Bevölkerung gegen die Atompolitik einer Regierung gegeben. Campact hat mit zahlreichen Aktionen dazu beigetragen diesen Protest sichtbar zu machen. Über unsere Aktivitäten in den beiden Jahren können Sie sich hier informieren!